Zertifizierte Osteopathie
 
Meine Ausbildung
 
Der Zugang meiner Osteopathie-Ausbildung fu√üt auf meinem Erstberuf -Physiotherapeutin: mit der Zusatzqualifikation -Zertifikat in Manueller Therapie. Die Osteopathie ist eine Weiterentwicklung der manuellen Therapie seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Meine anschlie√üende Ausbildung zur Osteopathin mit anerkannten zertifizierten 1350 Unterrichtseinheiten habe ich bei folgenden Verb√§nden durchlaufen und abgeschlossen:
Vfo.de -Verband freier Osteopathen-   
Ifk.de -Verband selbst√§ndiger Physiotherapeuten-   
in Kooperation mit der √ĄMM.de -√Ąrzteseminar Berlin-
 
 
Anwendungsgebiete
 
Säuglinge und Kinder
Aufmerksamkeitsdefizite, Entwicklungsst√∂rungen, Immundefizite, KiSS-Syndrom (Kopfgelenk-induzierte Symmetriest√∂rung : Dabei handelt es sich um eine weitgreifende Diagnose im Bereich von Anpassungsst√∂rungen und Asymmetrien bei Neugeborenen und S√§uglingen), Saug- und Stillprobleme, Sch√§del-und Gesichtsasymmetrien, Schlafst√∂rungen, ‚ÄěSchreikinder‚Äú, Skoliose (Seitenverbiegung der Wirbels√§ule), Ausgleich von Muskelspannung (Spastik)
Erwachsene
Bewegungseinschr√§nkungen, Bl√§hbauch, Fibromyalgie (schmerzhafte Erkrankung der Muskulatur), Kopfschmerz, Migr√§ne, M√ľdigkeitssyndrom, Muskelverspannungen, Schmerzen (wie R√ľcken-, Nacken- oder Sehnenschmerzen), Schwindel, Sodbrennen, Tinnitus, Unterleibsbeschwerden, Verdauungsbeschwerden
 
 
Die Osteopathie
 
"Der Mensch ist eine untrennbare Einheit" schrieb Ende des19. Jahrhunderts der Arzt Andrew Taylor Still, der Vater der Osteopathie. Arbeiten wir f√ľr eine flie√üende Einheit, so ist es erstrebenswert, deren Elemente zu kennen. Mit der Weiterentwicklung der Osteopathie entstanden drei gro√üe Bausteine.
 
 
Die Osteopathie-Bausteine
 
Parietale Osteopathie
arbeitet vorwiegend an den St√∂rungen und Erkrankungen am St√ľtz- und Bewegungsapparat. Es kommen verschiedenste sanfte Techniken zum Einsatz. Bekannt sind Ihnen m√∂glicherweise einige Techniken aus dem Bereich der Chiropraktik und Manuellen Therapie, die hier aufgenommen und weiterentwickelt wurden.
 
Viszerale Osteopathie tr√§gt zur L√∂sung von Bewegungseinschr√§nkungen der inneren Organe bei, um sie f√ľr ihre Funktion zu befreien.
 
Kraniosakrale Osteopathie als S√§ule verbindet den Sch√§del mit dem Kreuzbein inbegriffen der Sch√§deln√§hte,dem Gesichtssch√§del, dem Kauapparat und dem Zentralen Nervensystem-dem Gehirn und R√ľckenmark. Viele wissenschaftliche Studien belegen die Bedeutung des rhythmischen Flusses der Gehirn- und R√ľckenmarksfl√ľssigkeit f√ľr geistiges und k√∂rperliches Wohlbefinden. Sie ern√§hrt und sch√ľtzt das Gehirn, das R√ľckenmark und die austretenden Nerven. Hier zeigt sich die Verbindung mit dem gesamten Individuum.
 
 
Osteopathie

 

Die f√ľnf Grundprinzipien

Die Mobilität aller Gewebe, Knochen und Organe muss gewährleistet sein, damit ein physiologisches Funktionieren möglich ist.
 
Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele. Aus diesem Grund werden bei der osteopathischen Diagnose und Behandlung der gesamte Körper (unabhängig von der Beschwerdestelle), die Lebensumstände, die Psyche, Essgewohnheiten u.a. mit einbezogen.
 
Der K√∂rper verf√ľgt √ľber selbstheilende Kr√§fte. Mit Hilfe der Osteopathie sollen Blockierungen (im Sinne von Bewegungseinschr√§nkungen), die die Regulationsf√§higkeit behindern, beseitigt werden und so den k√∂rpereigenen Heilungsprozess wieder in Gang bringen.
 
Es besteht eine Wechselbeziehung zwischen Struktur und Funktion. Es kann sowohl eine gest√∂rte Funktion (z. B. eingeschr√§nkte Beweglichkeit der H√ľfte) √ľber einen l√§ngeren Zeitraum zu einer gest√∂rten Gewebestruktur (z. B. Arthrose) f√ľhren, als auch ein Meniskusschaden (Strukturschaden) zu einem krankhaft ver√§nderten Gangbild (Funktionseinschr√§nkung).
 
Prinzip der Arterie beschreibt den freien Fluss der K√∂rperfl√ľssigkeiten. Der ungest√∂rte Fluss in Arterien, Venen, Kapillaren (kleinste Blutgef√§√üe), Lymphgef√§√üen und Hirn-R√ľckenmark-System ist von √ľberragender Bedeutung f√ľr das Funktionieren des gesamten Organismus. Ein funktionierender Informationsaustausch ist die Basis f√ľr jede gesundheitliche Regulationsf√§higkeit.
Die positive Wirkung der Osteopathie auf bestimmte Krankheitsbilder wurde in einer Vielzahl von wissenschaftlichen Studien untersucht und best√§tigt (s. u.). Dies bedeutet bisher keine Anerkennung der Osteopathie durch die evidenzbasierte Medizin, die Schulmedizin.
 
Neuraltherapie

 

Die Neuraltherapie

Der Arzt Ferdinand Huneke entdeckte 1925, dass die Injektion (Einspritzung) eines lokalan√§sthetischen (√∂rtlich bet√§ubend wirkenden) Mittels nicht nur ein begrenztes Gewebegebiet vor√ľbergehend schmerzunempfindlich machen, sondern Schmerzen sogar anhaltend heilen kann.

Die Wirkung

beeinflusst beispielsweise  R√ľckenschmerzen, Gelenkerkrankungen, Kopfschmerzen, Migr√§ne, Nervenschmerzen, Narbengewebe, chronische Entz√ľndungen, Ersch√∂pfungszust√§nde und Stimmungsschwankungen. Hier wirkt weniger auf der pharmakologisch erzeugten Bet√§ubung (Heilan√§sthesie), als vielmehr auf der g√ľnstigen Beeinflussung  durch Lokalan√§sthetika auf lokale und √ľbergeordnete Regelkreise. Sie wirkt vor Ort, am Ursprungsort und im Ausbreitungsgebiet.

Wirkweise

Gemeinsam mit seinem Bruder Walter begann er, dieses Ph√§nomen zu erforschen. Im Zuge ihrer Studien beobachteten die beiden, dass die schmerzlindernde Wirkung des Mittels nicht wie erwartet √ľber den Blutweg, sondern √ľber das viel schneller leitende vegetative (unwillk√ľrliche) Nervensystem erfolgte. Das erkl√§rte auch die Geschwindigkeit, mit der die Wirkung nach der Injektion einsetzte: in einigen F√§llen schon innerhalb von wenigen Sekunden, was deshalb als ‚ÄěSekundenph√§nomen‚Äú bezeichnet wird.

Die Neuraltherapie geht davon aus, dass örtlich begrenzte Reizzustände, sogenannte Störfelder, Nervenbahnen so reizen können, dass sie auch in entfernten Körperregionen chronische Beschwerden auslösen und in Gang halten können.

Dabei kann jede krankhaft ver√§nderte Stelle des K√∂rpers und jedes krankhaft ver√§nderte Organ zum St√∂rfeld werden. Durch die von diesem St√∂rfeld ausgel√∂ste permanente Reizung entsteht f√ľr den K√∂rper ein Dauerstress, der seine eigenen Regulationsmechanismen st√∂rt und zu einer ‚ÄěRegulationsstarre‚Äú f√ľhrt. Die Neuraltherapie unterbricht diese Starre mit Hilfe des injizierten Lokalan√§sthetikums und der ausl√∂sende Herd erh√§lt so wieder Anschluss an das gesamtk√∂rperliche Geschehen.

Zwischen der Entstehung eines Störfelds und der Entstehung dadurch bedingter Beschwerden können Jahre vergehen, was eine besonders genaue Befunderhebung nötig macht. Die Neuraltherapie kann sowohl therapeutisch zur Behandlung als auch diagnostisch zur Störfeldsuche eingesetzt werden. Häufige Störfelder finden sich z. B. an Narbenverläufen.

 

 

Akupunktur und Moxibustion

Die Akupunktur und Moxibustion

sind ein Teilbereiceh der Traditionellen Chinesischen Medizin.
 

Wirkung 

Erkrankung des Bewegungsapparates, R√ľcken- und Gelenkschmerzen, HWS- und LWS Syndrom, Rheuma, Arthritis, Tennisellbogen, Karpaltunnelsyndrom,  Kopfschmerzen, Migr√§ne, Trigeminusneuralgie, L√§hmungen, Polyneuropathien, Schlaganfall-Rehabilitation,
Magen-Darmerkrankungen, Verdauungsstörungen, Reizdarm, Allergien, Asthma, Bronchitis, Sinusitis,
Ersch√∂pfungszust√§nde, depressive Verstimmungen, Psychovegetative Dysfunktionen, Schlafst√∂rungen, HNO Tinnitus, Schwindel, Hauterkrankungen, Akne,  Ekzeme, Psoriasis, Urtikaria, schlecht heilende Wunden.
 

Wirkweise

Wird die Haut durch die Akupunkturpunkte gereizt, werden die dem Punkt zu geordneten  Organe reflektorisch beeinflusst.
Durch die Bildung k√∂rpereigener morphinartiger Substanzen  und Nerven√ľbertr√§gersubstanzen, entstehet ein schmerzstillender und entspannender Wirkungsmechanismus somit werden Mechanismen zur Schmerzkontrolle aktiviert.
Die Moxibustion
Die Erw√§rmung, Erhitzung bestimmter Akupunkturpunkte auf der K√∂rperoberfl√§che kann f√ľr sich und in Kombination mit den Akupunkturnadeln wirken. Das Erw√§rmen erfolgt √ľber das Abbrennen von kleinen Mengen Moxakraut. Dies ist getrockneter Beifu√ü (Artemisia vulgaris), eine Heil- und Gew√ľrzpflanze, die langsam und gleichm√§√üig abbrennt und eine besonders milde und tiefenwirksame W√§rme erzeugt.
westliche und östliche Entspannungstherapien

 

Autogenes Training

AT heißt mit eigenen suggestiven (selbst beeinflussenden) Kräften
k√∂rperliche und seelische Entspannung einzu√ľben und hervorzurufen.
Mit Hilfe verschiedener Formeln wird die Aufmerksamkeit auf Entspannungsempfindungen wie
Schwere, Ruhe und Wärme gelenkt. Durch das Erlernen dieser Technik wird Ihnen die Möglichkeit gegeben,
innere Ausgeglichenheit und Ruhe zu finden sowie die Tiefenmuskelentspannung zu erlernen.
 

Progressive Muskelentspannung

Die PMR eignet sich besonders gut zur Reduktion starker, innerer Spannungszust√§nde bei √Ąngsten, Schlafst√∂rungen oder Schmerzen
sowie der Lösung von Verspannungen in der Muskulatur. Die PMR wirkt indem man durch wiederholtes Anspannen von Muskelgruppen
die Wahrnehmung auf das anschlie√üende Entspannungsgef√ľhl trainiert. So erreichen Sie durch die blo√üe Vorstellung der Muskelgruppen eine v√∂llige Entspannung. Die somit entstandene Entspannung der Muskulatur geht mit einer mentalen Entspannung einher. Somit erleben K√∂rper und Geist in kurzer Zeit eine tiefgreifende Entspannung.
 
 

Reiki

Reiki stammt urspr√ľnglich aus Japan. Rei bedeutet Geist und Seele. Ki steht f√ľr Energie, Natur und Gef√ľhl.
In den unterschiedlichsten medizinischen Lehren nehmen die Energiezentren des Körpers eine sehr wichtige Bedeutung ein. Sie werden im Reiki Chakren genannt. Reiki hat das Ziel durch sanftes Auflegen der Hände einen Ausgleich zwischen den Chakren herzustellen.
In dieser tiefgreifenden Entspannung k√∂nnen Sie eine intensive W√§rme ersp√ľren, Gedanken k√∂nnen sich ordnen, Verspannungen, Schmerzen und Sorgen l√∂sen. Ein neues Erleben kann sich einstellen.

 

 

Schröpfen

Das Schröpfen ...

zählt zu den aus naturheilkundlicher Sicht ausleitenden Verfahren (Ab- und Ausleitungsverfahren) deren Ziel es ist, schädliche Stoffe oder krank machende Substanzen aus dem Körper zu entfernen.

Unterschieden werden blutiges Schr√∂pfen, trockenes Schr√∂pfen und die Schr√∂pfkopfmassage. Beim Schr√∂pfen werden unter Vakuum stehende Schr√∂pfgl√§ser auf die Haut, haupts√§chlich auf den R√ľcken (seltener z. B. √ľber der Leber, auf Brust, Bauch oder Oberschenkel), aufgesetzt.

Wirkung

Einerseits verbessert das Schr√∂pfen die lokale Durchblutung, den Lymphfluss und den Stoffwechsel im behandelten Hautareal, lockert in der betreffenden Region Verspannungen und Verh√§rtungen (Gelosen) und kann Schmerzen lindern. Andererseits befinden sich am R√ľcken auch bestimmte Schr√∂pfzonen, die als Reflexzonen gelten und mit inneren Organen und Organsystemen in Verbindung stehen. Diese k√∂nnen durch das Schr√∂pfen positiv beeinflusst werden.

Außerdem wird durch das Schröpfen das Immunsystem angeregt und das Nervensystem harmonisiert (vegetative Umstimmung). Bei konstitutioneller Schwäche (Asthenie) kann das Schröpfen kräftigend und anregend wirken.

Nährstofftherapie

Ernährung und Stoffwechsel

Zu bestimmten Jahreszeiten oder in bestimmten Lebensphasen entsteht ein erh√∂herer Bedarf an N√§hrstoffen.

Durch akute und chronische Erkrankungen, Medikamenteneinnahme, Lebensabschnitte wie Schwangerschaft, anhaltender Stress, eine unausgewogene einseitige Ernährung kann eine Mangelversorgung entstehen.

Dann ist eine Unterst√ľtzung mit N√§hrstoffen sinnvoll.

Auch mit Hilfe von Injektionen und Infusionen  gelangen die individuell zu bestimmenden N√§hrstoffe  vollst√§ndig ohne den Weg √ľber den Verdauungstrakt an den Ort des Bedarfs.